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Das Buch


Rückenschmerz - manchmal kommt er überfallartig, manchmal schleicht er sich langsam an, aber kaum jemand ist davor gefeit.
Nicht einmal wir Fachleute.

Nur: Wir können uns oft selbst helfen.
Doch warum sollte unser Vorteil nicht auch Ihnen nutzen? Warum soll unser Wissen nicht jeden in die Lage versetzen, selbst Maßnahmen zur ersten Hilfe zu ergreifen?

Und: Wiederkehrende und chronische Rücken- schmerzen führen zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Deshalb ist es wichtig, schon früh richtig zu reagieren. Rückzug und Entlastung können in der akuten Phase zu einem Abklingen der Schmerzen beitragen, auf Dauer schwächen sie aber den Rücken.

Um chronische Beschwerden zu vermeiden, müssen Sie deshalb schon bei beginnenden Schmerzen aktiv sein. Selbst bei starken Schmerzen gibt es kleine Anwendungen und Übungen, die den Rücken unterstützen und zu einem schnellen Abklingen der Schmerzen beitragen.

Genau aus dieser Idee heraus ist der vorliegende Schnellhelfer Rückenschmerz geboren. Wir geben Ihnen darin einfache und unbedenkliche Möglichkeiten der Selbstuntersuchung und der Selbsthilfe an die Hand, die aus der Orthopädie, der Physiotherapie, der Osteopathie, der chinesischen Medizin, der Naturheilkunde und der Sporttherapie stammen und mit denen Sie eigenhändig die Symptome angehen können.

Doch das ist nicht alles. Ein weiteres Anliegen ist eine bessere Selbstwahrnehmung. Dadurch lernen Sie, Ihre Beschwerden differenzierter zu betrachten, einen eventuellen Zusammenhang mit Ihrer Umwelt herzustellen und gegebenenfalls sogar den Ursachen auf die Spur zu kommen. Sie können dann besser mit Rückenschmerzen umgehen und schon früh auf erste Anzeichen reagieren. Mit diesen Erkenntnissen helfen Sie auch Ihrem Arzt oder Therapeuten bei der Einordnung Ihrer Schmerzen.

 

Das Buch gliedert die Symptome nach dem Ort des Auftretens in

  • Halswirbelsäule, Nacken und Schultern,
  • Brustwirbelsäule und Rippen,
  • Lendenwirbelsäule, Becken und Hüfte.

 

Zunächst werden die Symptome beschrieben, dann folgen eine Anleitung zu einem kleinen Selbstcheck und eine Auflistung möglicher Ursachen. Danach zeigen wir Ihnen Maßnahmen, «was sie selbst tun können», aber auch weiterführende Übungen und Hinweise, «was der Arzt tun kann», nicht zu vergessen, «wann Sie den Arzt aufsuchen sollten».

Denn der «Schnellhelfer Rückenschmerz» ist zwar eine Anleitung zur Selbsthilfe, aber kein Ersatz für einen Arztbesuch oder eine medizinische Behandlung.

 

Am Ende des Buches beschreiben wir einige Übungen und Selbsthilfemaßnahmen im Detail.

 

Noch ein Rat: Geraten Sie bei Rückenschmerzen nicht in Panik. Sie fördern sonst einen unheilvollen Kreislauf, der damit beginnt, dass Sie bei auftretenden Schmerzen verkrampfen. Um den Schmerz zu vermeiden, nehmen Sie unwillkürlich eine Schonhaltung ein, die Ihr Bewegungssystem aber einseitig belastet - was wiederum neuerliche Verspannungen verursacht.

 

Mit den «Erste-Hilfe-Maßnahmen» können Sie diesen Kreislauf bereits in der Frühphase durchbrechen. Übrigens führt schon allein die Angst vor wiederkehrenden Schmerzen zu einer Schonhaltung, bis hin zur Unbeweglichkeit. Doch Unbeweglichkeit vermindert in Ihrem Bewegungssystem die Stoffwechselvorgänge, wodurch wiederum Schmerzen und Verspannungen entstehen können. Der Zusammenhang zwischen Psyche und Körper wird hier also ganz offensichtlich.

Gerade deswegen ist eine positive Einstellung wichtig - auch wenn Ihnen im ersten Moment gar nicht danach ist. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass Menschen, die positiv und aktiv mit ihrem Rückenschmerz umgehen, weniger leiden, eine schnellere Besserung verspüren und langfristig weniger Beschwerden haben.

 

Nutzen Sie die Chance, Ihre Wirbelsäule und Ihren Körper schnell wieder leistungsfähig zu machen.

 

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